Factsheets zur
Cannabis-Legalisierung

Alle Fakten zur Cannabisregulierung in Deutschland: zentrale Entscheidungen, Modelle und wissenschaftliche Erkenntnisse auf einen Blick
Mit dem Cannabisgesetz hat Deutschland einen neuen Rechtsrahmen für den Umgang mit Cannabis geschaffen. Die Regulierung bringt komplexe politische, rechtliche und wissenschaftliche Fragen mit sich.

Unsere Legalisierungs-Factsheets geben einen kompakten Überblick und fassen bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse zur Regulierung von Cannabis verständlich zusammen. Mehr als 20 Factsheets beleuchten die politische und rechtliche Ausgangslage, mögliche Modelle für Produktion und Abgabe, wirksame Maßnahmen zum Jugend- und Gesundheitsschutz sowie Fragen rund um Werbung, Besteuerung und weitere regulatorische Aspekte.

Factsheets nach Themen

E-Vapes

E-Vapes verdampfen Cannabisextrakt ohne Verbrennung, weshalb die Debatte weniger um das Cannabis als um das Trägeröl geht. Das Factsheet erklärt die Zusammensetzung und den Unterschied zwischen zertifizierten und illegalen Produkten. Am Schluss stehen Empfehlungen zur Regulierung, unter anderem zu Einwegvapes.
Source: Sanity Group

Hochprozentige Extrakte

Diamonds, Shatter, Wax und Live Resin erreichen THC-Werte von 40 bis 90 Prozent. Das Factsheet beschreibt die Produkttypen und ihre Anwendung, wägt Vor- und Nachteile ab und weist auf das Explosionsrisiko illegaler Butanextraktion hin. Am Schluss stehen Empfehlungen zur Regulierung.
Source: Sanity Group

Orale Extrakte

Orale Extrakte sind Tropfen zur Einnahme, deren Wirkung frühestens nach 30 Minuten einsetzt und nach zwei bis vier Stunden ihren Höhepunkt erreicht. Das Factsheet erklärt Zusammensetzung und Pharmakokinetik, begründet die Zulassung des Verkaufs und geht auf die Produktionskosten der CO2-Extraktion ein.
Source: Sanity Group

Haschisch/ Kief

Haschisch und Kief sind die ältesten Formen von Cannabiskonzentrat, hergestellt durch Sieben und Pressen der Trichome, mit etwa 20 bis 30 Prozent THC. Das Factsheet erklärt die Herstellung, wägt Vor- und Nachteile ab und begründet, warum der Verkauf ermöglicht werden sollte.
Source: Sanity Group

Edibles – mit Cannabis versetzte Lebensmittel

Edibles wirken frühestens nach 30 Minuten und erreichen ihren Höhepunkt nach zwei bis vier Stunden, weshalb ungewollte Überdosierung das zentrale Risiko ist. Das Factsheet stellt selbst hergestellte und industriell produzierte Edibles gegenüber, schlägt Dosierungseinheiten und kindersichere Verpackungen vor und nennt Safer-Use-Hinweise.
Source: Sanity Group

Der Mythos der “Einstiegsdroge”

Die Vorstellung, Cannabis führe zu härteren Drogen, hat die Drogenpolitik seit den 1970er Jahren geprägt. Das Factsheet zeigt, woher die Hypothese kommt und warum die Forschung sie in Frage stellt. Es legt dar, was die Daten hergeben: Eine Korrelation besteht, Alkohol und Nikotin kommen aber meist zuerst.
Source: Sanity Group

Cannabiskonsum von Erwachsenen

THC wirkt über die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems. Das Factsheet fasst den Forschungsstand zu kurz- und langfristigen Nebenwirkungen zusammen und benennt Personengruppen, denen die Fachliteratur vom Konsum abrät. Es folgen ein Schadensvergleich mit Alkohol und anderen Substanzen sowie die kanadischen Safer-Use-Leitlinien.
Source: Sanity Group

Verdrängung des illegalen Marktes

Ein legaler Markt funktioniert nur, wenn Konsument:innen den illegalen tatsächlich verlassen. Das Factsheet legt dar, warum sie es möglicherweise nicht tun, von Preis und Bequemlichkeit bis zur Vertrautheit mit dem Dealer, und was ein legaler Markt dagegen bieten müsste. Kanadische Ausgabendaten illustrieren die Entwicklung.
Source: Sanity Group

Warum sollte Cannabis als Genussmittel legalisiert werden?

In Europa konsumieren 24,7 Millionen Menschen Cannabis, in Deutschland etwa 400 Tonnen im Jahr, und der Handel bleibt bei illegalen Anbietern. Das Factsheet stellt die Ziele einer kontrollierten Abgabe dar, von Jugendschutz bis Steuereinnahmen. Ein Schaubild ordnet Regulierungsmodelle zwischen unreguliertem illegalem und unreguliertem legalem Markt ein.
Source: Sanity Group
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