Factsheets zur
Cannabis-Legalisierung

Alle Fakten zur Cannabisregulierung in Deutschland: zentrale Entscheidungen, Modelle und wissenschaftliche Erkenntnisse auf einen Blick
Mit dem Cannabisgesetz hat Deutschland einen neuen Rechtsrahmen für den Umgang mit Cannabis geschaffen. Die Regulierung bringt komplexe politische, rechtliche und wissenschaftliche Fragen mit sich.

Unsere Legalisierungs-Factsheets geben einen kompakten Überblick und fassen bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse zur Regulierung von Cannabis verständlich zusammen. Mehr als 20 Factsheets beleuchten die politische und rechtliche Ausgangslage, mögliche Modelle für Produktion und Abgabe, wirksame Maßnahmen zum Jugend- und Gesundheitsschutz sowie Fragen rund um Werbung, Besteuerung und weitere regulatorische Aspekte.

Factsheets nach Themen

Cannabisbezogene Kriminalität

Seit der Teillegalisierung von Konsumcannabis sind über eineinhalb Jahre vergangen. Erste Datenauswertungen zeigen, wie sich Kriminalität, Sicherheit und Jugendschutz seither entwickelt haben. Das Factsheet trennt Konsumdelikte von Organisierter Kriminalität und ordnet die Zahlen zur Verkehrssicherheit ein.
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Cannabis und allgemeiner Gesundheitsschutz

Gesundheitsschutz beim Cannabiskonsum hängt an Safer Use, Konsumkompetenz und niedrigschwelliger Aufklärung. Das Factsheet fasst den Stand 2025 zusammen und begründet, warum Aufklärung mehr erreicht als Stigmatisierung. Ein weiterer Abschnitt widmet sich dem Schwarzmarkt und den Risiken für Konsument:innen.
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Jugendschutz in Zeiten der Cannabis-Legalisierung

Cannabis bleibt für Minderjährige verboten, die Weitergabe durch Erwachsene strafbar. Über den Schwarzmarkt kommen Jugendliche trotzdem an Cannabis, ohne Altersprüfung und ohne Kontrolle der Ware. Das Factsheet zeigt, welche Instrumente eine regulierte Abgabe für Altersverifikation, Prävention und Aufklärung eröffnet.
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Wird Medizinalcannabis missbraucht?

Mit der Teillegalisierung 2024 kam die Frage auf, ob Patient:innen den Verschreibungsweg als Umweg zum Freizeitkonsum nutzen. Das Factsheet ordnet die rechtliche Entwicklung seit 2017 ein. Der zweite Teil prüft, was die verfügbaren Verordnungsdaten über diesen Verdacht hergeben.
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Cannabiskonsum von Erwachsenen

THC wirkt über die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems. Das Factsheet fasst den Forschungsstand zu kurz- und langfristigen Nebenwirkungen zusammen und benennt Personengruppen, denen die Fachliteratur vom Konsum abrät. Es folgen ein Schadensvergleich mit Alkohol und anderen Substanzen sowie die kanadischen Safer-Use-Leitlinien.
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+Cannabis-Legalisierung

Vorteile und Ziele einer neuen Cannabispolitik
2 pages | Source: Sanity Group

Produkte und Darreichungsformen von Genusscannabis

Blüten, orale Extrakte, Vapes, Edibles, Bong und Dabbing unterscheiden sich in Wirkungseintritt, Dosierbarkeit und Risikoprofil. Das Factsheet stellt acht Konsumformen gegenüber, jeweils mit Zielgruppe, Inhaltsstoffen, Applikation sowie Vor- und Nachteilen. Eine Übersichtsgrafik ordnet die Formen nach Atemwegs- und THC-Risiko ein.
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Social Equity

Wer die Kosten der Prohibition getragen hat, profitiert von einer Legalisierung nicht automatisch. Social Equity beschreibt den Anspruch, Lizenzvergabe, Marktzugang und Strafregister so zu gestalten, dass frühere Benachteiligungen ausgeglichen werden. Das Factsheet erklärt den Begriff und zeigt, wie andere Märkte ihn umsetzen.
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Umgang mit EU-Recht

Artikel 71 des Schengener Durchführungsübereinkommens verpflichtet Deutschland, die Abgabe von Cannabis zu unterbinden, mit einer Ausnahme für medizinische und wissenschaftliche Nutzung. Das Factsheet prüft vier Wege im Umgang mit dieser Verpflichtung, von einer Änderung des Abkommens bis zu Pilotprojekten. Zu jeder Option gehört eine Einschätzung der rechtlichen Risiken.
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Umgang mit völkerrechtlichen Verträgen

Drei UN-Übereinkommen verpflichten Deutschland, Cannabis außerhalb medizinischer und wissenschaftlicher Nutzung zu verbieten. Das Factsheet prüft vier Wege im Umgang mit diesen Verpflichtungen, von Austritt und Wiedereintritt bis zur Inter-se-Modifikation zwischen einzelnen Staaten. Als Präzedenzfälle dienen Bolivien, Kanada und Uruguay.
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