Factsheets zur
Cannabis-Legalisierung

Alle Fakten zur Cannabisregulierung in Deutschland: zentrale Entscheidungen, Modelle und wissenschaftliche Erkenntnisse auf einen Blick
Mit dem Cannabisgesetz hat Deutschland einen neuen Rechtsrahmen für den Umgang mit Cannabis geschaffen. Die Regulierung bringt komplexe politische, rechtliche und wissenschaftliche Fragen mit sich.

Unsere Legalisierungs-Factsheets geben einen kompakten Überblick und fassen bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse zur Regulierung von Cannabis verständlich zusammen. Mehr als 20 Factsheets beleuchten die politische und rechtliche Ausgangslage, mögliche Modelle für Produktion und Abgabe, wirksame Maßnahmen zum Jugend- und Gesundheitsschutz sowie Fragen rund um Werbung, Besteuerung und weitere regulatorische Aspekte.

Factsheets nach Themen

Cannabis im Straßenverkehr

Akuter Cannabiskonsum beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit, THC bleibt im Blut aber lange nach dem Ende der Beeinträchtigung nachweisbar. Das Factsheet erklärt die Metabolisierung von THC, warum Blutwerte die tatsächliche Beeinträchtigung schlecht abbilden, und welche Grenzwerte Fachgremien vorschlagen. Am Schluss stehen Empfehlungen für regulatorische Anpassungen.
Source: Sanity Group

Steuern

Wie Cannabis besteuert wird, entscheidet darüber, ob ein legaler Markt den Schwarzmarkt unterbieten kann. Das Factsheet vergleicht vier deutsche Vorschläge, von einer pauschalen Steuer pro Gramm bis zu Sätzen nach THC-Gehalt. Jeder wird mit Pro- und Kontra-Argumenten und seiner Wirkung auf die Schwarzmarktverdrängung eingeordnet.
Source: Sanity Group

Information & Werbung

Soll für legales Cannabis geworben werden dürfen? Das Factsheet stellt die Argumente beider Seiten dar, von Schwarzmarktverdrängung und Verbraucherinformation bis zum Risiko, Minderjährige zu erreichen. Verglichen werden vier Regulierungsmodelle, von Vorgaben wie für Alkohol bis zur Werbung nur an Fachkreise.
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Pilotprojekte zur kontrollierten Abgabe von Genusscannabis

Pilotprojekte liefern die Daten, die Entscheidungen über eine Cannabisregulierung brauchen. Das Factsheet erklärt die rechtliche Grundlage im Betäubungsmittelgesetz, wie Projekte anzulegen und zu evaluieren sind und warum Importe zugelassen werden sollten. Als Vergleich dienen die Niederlande und die Schweiz.
Source: Sanity Group

Cannabis Social Clubs

Ein Cannabis Social Club ist eine gemeinnützige Vereinigung, deren Mitglieder Cannabis für den Eigenbedarf anbauen. Das Factsheet erläutert die ENCOD-Grundsätze des Modells und vergleicht die Regelungen in Malta, Uruguay, Spanien und Großbritannien. Ein letzter Abschnitt prüft, was das deutsche Vereinsrecht zulassen würde.
Source: Sanity Group

Verkaufsstellen-Modelle

Wo legales Cannabis verkauft wird, entscheidet darüber, wie viel Schwarzmarkt eine Reform aufnehmen kann. Das Factsheet vergleicht sechs Verkaufsstellen-Modelle, von Versandhandel und Fachgeschäft bis zu Apotheke und staatlichem Betrieb. Jedes wird nach Zielgruppe, Schwarzmarktverdrängung, Steuereinnahmen und Nachteilen eingeordnet.
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Eigenanbau

Eigenanbau ist in Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Uruguay und mehreren US-Bundesstaaten erlaubt, mit Grenzen zwischen vier und fünfzehn Pflanzen. Das Factsheet vergleicht diese Regelungen und benennt die Risiken von Indoor- und Outdoor-Anbau. Am Schluss stehen Vorschläge zur Regulierung und zur Aufklärung von Anbauenden.
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Produktionsmodelle

Welchen Qualitätsstandard sollte Genusscannabis erfüllen? Das Factsheet vergleicht fünf Produktionsmodelle, von Eigenanbau und Cannabis Social Clubs über den Agrarstandard für Lebensmittel bis zur pharmazeutischen Qualität. Jedes Modell wird nach Anbauform, Herstellungsvorgaben und mikrobiologischen Anforderungen eingeordnet.
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Mikrobielle Reinheit

Pflanzen tragen immer Mikroorganismen, die Frage ist daher, welche Grenzwerte gelten. Das Factsheet erklärt die relevanten Kontaminationen von Aspergillus bis Mykotoxine und vergleicht Richtwerte in der EU, Australien, den USA, Kanada und der Schweiz. Am Schluss stehen konkrete Testempfehlungen für Blüten, Extrakte und Edibles.
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THC-Gehalt

Soll es eine THC-Obergrenze geben? Das Factsheet stellt die Argumente beider Seiten dar, vergleicht Potenzgrenzen in sechs US-Bundesstaaten, Kanada und Uruguay und empfiehlt, auf eine Obergrenze für Blüten zu verzichten. Vorgeschlagen werden stattdessen Kennzeichnung, Besteuerung nach Potenz und ein Ampelsystem.
Source: Sanity Group
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Allgemeine Anfragen senden Sie bitte per E-Mail an info@sanitygroup.com. Zu spezifische Themen erreichen Sie das zuständige Team über die hier angegebenen Seiten. Weitere Informationen zu Anbaukooperationen und Pilotstudien finden Sie außerdem am Ende der Seite.

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